Information
Lieblingslisten werden geladen...
Information
Schlie�en
Lieblingsliste auswählen
Schlie�en

Wollen Sie das Produkt zu einer neuen Liste oder zu einer bestehenden Liste hinzufügen?

 
Lieblingsliste erstellen
Schlie�en

Bitte geben Sie einen Namen für die neue Liste an:

Alles  was die Zeit vergisst: Julia Navarro Alles  was die Zeit vergisst: Julia Navarro

durchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kunden

Produktbild vergrößern
Zur Lese-Community: Buchgesichter

Julia Navarro Alles, was die Zeit vergisst

1 gebund. Buch Bestellnummer: 119065142 Premiere, 976 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag

sofort lieferbar

Informationen zu den Versandkosten


 

Über Alles, was die Zeit vergisst:

Wer war die schöne Amelia Garayoa? Warum hat sie in den 30er Jahren Mann, Sohn und ihre spanische Heimat ohne ein Wort verlassen? Guillermo, ihr Urenkel, will Antworten finden, folgt ihren Spuren und entdeckt eine unglaubliche Lebensgeschichte: In der Zeit vor dem Spanischen Bürgerkrieg verliebt sich Amelia in einen französischen Revolutionär und folgt ihm hinaus in die Welt. Sie überlebt den stalinistischen Terror, verliert ihr Herz an einen Offizier der Wehrmacht, wird zur Spionin, begegnet einem amerikanischen Journalisten und trotzt Gefahren, Verführungen und dunklen Machenschaften.

    • EAN:
    • 206004119065

Unsere Empfehlung für Sie:

Loading...

Trailer:

Zusatzinformation:

Interview mit Vintage Español (Verlag)

Ihre drei vorhergehenden Werke, Die stumme Bruderschaft, Die Bibel-Verschwörung und Das Blut der Unschuldigen können als Trilogie bezeichnet werden. Der Titel ihres vierten Romans, Alles, was die Zeit vergisst, scheint uns mit den vorhergehenden zu brechen. Ist das richtig?

Ja, mit diesem Roman wollte ich einen Schlussstrich unter meine bisherige literarische Laufbahn ziehen. Ein grundlegender Unterschied ist, dass sich Alles, was die Zeit vergisst nicht, wie meine anderen Romane, der historischen Vergangenheit widmet, sondern dem 20. Jahrhundert, also einer sehr nahen Vergangenheit. Außerdem unterscheidet sich dieser Roman deutlich im Stil von anderen: Ich würde ihn als einen Roman voller Gefühl, Ideen und alltäglichen Personen und Antihelden beschreiben, die anfangen, außergewöhnliche Dinge zu tun, weil eben die Umstände, in denen diese Personen leben, wirklich außergewöhnlich sind. Zuletzt ist es aber auch ein Roman, der neben dem zu unterhalten, ein weiteres Ziel verfolgt: Er möchte zum Nachdenken anregen.

Sie haben mehrfach erzählt, dass Sie die Ausgangspunkte für Ihre bisherigen Geschichten in Zeitungen gefunden haben und dass Ihre Inspirationsquelle die Gegenwart gewesen ist. Woher stammt diesmal ihre Idee für diesen Roman?

Hierbei habe ich auf meine Erinnerungen und auf die Geschichten meiner Familie zurückgegriffen, auf all die Erzählungen, die ich zuhause gehört habe, die sehr ähnlich zu denen sind, die die viele Spanier immer wieder von ihren Großeltern oder Eltern gehört haben. Längere Zeit konnte ich mich nicht dazu durchringen, über den Bürgerkrieg und die Nachkriegszeit zu schreiben, obwohl es ein Thema ist, was mich als Schriftstellerin stets interessiert hat. Aber in dem Moment, als ich angefangen habe, über meinen neuen Roman nachzudenken, habe ich bemerkt, dass ich nun den Punkt der nötigen Reife erreicht habe, um dieses Thema anzugehen und so habe ich entschieden, für diesen Roman alltägliche Erzählungen als Grundlage zu nehmen.

Das Thema der Reise scheint, wie in den vorhergehenden ebenfalls, ein grundlegendes erzählerisches Element für Sie zu sein. Welche Schauplätze bereist der Leser in Alles, was die Zeit vergisst?

In meinem Roman gibt es eine Hauptachse, die von Madrid nach Berlin, die Städte, in denen die Geschichte anfängt und endet, führt. Auf diesem Weg durchreisen Amelia und später ihr Urenkel Guillermo Moskau, Warschau, Mailand, London, Lissabon, New York, Athen, Paris, Mexiko, Buenos Aires, Barcelona oder auch Kairo. Das alles sind Ort, die ich selbst bisher besucht habe und für die ich einen besonderen Faible habe und die dann zu Stationen in meinem Roman geworden sind.

Ihre Hauptfigur, Amelia Garayoa, ist eine sehr komplexe, ambivalente und widersprüchliche Figur - wie würden Sie selbst sie beschreiben?

Tatsächlich ist Amelia eine Frau mit vielen Widersprüchen, die sich schon in ihrer Kindheit grundlegende Prinzipien angeeignet hat, die sie ihr ganzes Leben beibehalten hat: Auf der einen Seite kämpft sie darum, diese Werte zu behalten, aber nach und nach zeigt sich, dass sie ebenfalls gezwungen ist, diese Prinzipien zu verraten.

Amelia ist Zeitzeugin der wichtigsten historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Europa seit der Gründung der zweiten spanischen Republik und dem Beginn des Bürgerkriegs bis zum Fall der Berliner Mauer, und erfährt am eigenen Leibe den aufkommenden Totalitarismus (…). Können Sie uns erklären, wie sich die Protagonistin in diesen (politischen) Zusammenhängen positioniert?

In ihrer Jugend wird Amelia eine absolut idealistische Kommunistin, verliebt und beeindruckt von dem jungen sowjetischen Spion Pierre, ihrer ersten großen Liebe. Später wird sie mit ihm im von Stalin regierten Russland leben. Die Enttäuschung, die sie dort erfährt, wendet sich weniger gegen den Kommunismus, sondern insbesondere gegen den Stalinismus, der sie für immer zeichnen wird. Genauso wie der Nationalsozialismus. Amelia entstammt einer bourgeoisen republikanischen madrilenischen Familie, die keineswegs linksorientiert, aber in jedem Fall demokratisch ist. Aufgrund ihres häuslichen Umfeldes wurde sie daher zu einer überzeugten Antifaschistin. Nichtsdestotrotz wird sie Max kennen und lieben lernen, einen Aristokraten und deutschen Soldaten, der Hitler dient und so im Gegensatz zu ihren Werten steht.

Der Roman ist in sechs Teile gegliedert, jeweils mit den Namen der Leute überschrieben, die in Amelias Leben am wichtigsten gewesen sind. Auf welche Weise beeinflusst jeder von ihnen die Protagonistin?

Die Männer, die Amelia im Verlauf des Romans begleiten, sind - genauso wie sie selbst - gefangen im Strudel der Geschichte. Sie alle führen auf ihre Art aufregende Leben und komplettieren in gewisser Hinsicht Amelia Garayoa und machen aus ihr einen ganz einzigartigen Charakter. Santiago, ihr Ehemann, repräsentiert den typischen spanischen Mann der dreißiger Jahre; ich habe ihn liebgewonnen. Aber Amelia verlässt ihn für Pierre, einen sowjetischen Spion, mit dem sie ihre Schuldlosigkeit verliert. Er ist die Liebe ihres Lebens, sie wird niemanden je wieder so intensiv und bedingungslos lieben wie ihn. Albert, der nordamerikanische Journalist auf der anderen Seite, durch den sie in Kontakt mit dem britischen Geheimdienst kommt ist ein Idealist, ein Mann mit Prinzipien, charakterfest. Max, ihr letzter Partner ist hingegen der einzige Mann, der Zärtlichkeit in ein so tragisches Leben wie das von Amelia hineinbringt. Und dann ist da noch Guillermo, ihr Urenkel, der uns durch seine Nachforschungen das Leben Amelias von der anderen Seite her, nämlich von der Gegenwart aus, eröffnet. Er ist ein ungläubiger und zugleicht etwas romantischer Journalist, der sich dem Arbeitsmarkt gestellt hat und bereits seine ersten Rückschläge erfahren hat. Ich habe viele Guillermos kennengelernt und ich glaube, dass ich sogar selbst manchmal ein bisschen wie er gewesen bin.

Kundenbewertung:

durchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kundendurchschnittliche Bewertung von 1 Kunden

 (Durchschnittliche Bewertung durch 1 Kunden)

Rezension schreiben Schreiben Sie selbst eine Rezension

Videorezension schreiben Stellen Sie selbst eine Videorezension ein  |  Was sind Videorezensionen?

 

Das Formular enthielt die folgenden Fehler:
 
 
Bitte haben Sie etwas Geduld:

Ihre Rezension wird jetzt bearbeitet...

Julia Navarro Biographie:

Julia Navarro, 1953 in Madrid geboren, arbeitete als Journalistin erfolgreich für renommierte spanische Zeitschriften, Radio- und TV-Sender. Erst im Alter von fünfzig Jahren begann ihre Karriere als Schriftstellerin. Ihr Debüt »Die stumme Bruderschaft« eroberte den Spitzenplatz der Bestsellerlisten und entthronte aus dem Stand den damaligen Jahresseller in Spanien: »Sakrileg« von Dan Brown. Auch ihre Romane »Die Bibel-Verschwörung« sowie »Das Blut der Unschuldigen«, beide in zehn Sprachen übersetzt, wurden von Presse und Publikum international begeistert aufgenommen. Mit der jetzt auch auf Deutsch vorliegenden Jahrhundertsaga »Alles, was die Zeit vergisst« wendet sich Julia Navarro erstmals der Gegenwart zu. Sie verwebt Familiengeschichten und -anekdoten, die ihre Großmutter und ihre Mutter dem Mädchen Julia erzählt haben, mit historischen Fakten zu einem mitreißenden Jahrhundert-Epos. Sie beschreibt historische Ereignisse, die sie als Zeitzeugin erlebt hat und Handlungsorte, die ihr aus zahlreichen Recherchereisen vertraut sind: Athen, Barcelona, Berlin, Buenos Aires London, Kairo, Lissabon Madrid, Mailand, Mexico-City, New York, Paris, Warschau. Damit reiht sich »Alles, was die Zeit vergisst« ein in die Tradition der großen Romane der Gegenwartsliteratur, wie Isabel Allendes »Geisterhaus«, Ken Folletts »Sturz der Titanen« und Carlos Ruiz Zafóns »Schatten des Windes«. Julia Navarro lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Madrid.

Kunden kauften auch:

Warenkorb



Warenkorb


hiersparen zumwarenkorb weiterstoebern
hiersparen zumwarenkorb weiterstoebern